Rückblick: Grundsteinlegung Pfarrheim St. Emmeram eingestellt am 14.06.2009 von Fink Gabi

 
Der Grundstein für das neue Pfarrheim wurde am Sonntag, den 14. Juni während eines Festaktes gelegt und damit der Schlusspunkt unter eine über drei Jahre währende Planungsphase gesetzt.

Gleich in mehrfacher Hinsicht taugte der traditionell zu Beginn einer Baumaßnahme verlegte Stein zum Sinnbild der Ereignisse. Zum einen fiel er - in den Festreden gleichsam hörbar - so manchem Verantwortlichen vom Herzen. Immerhin hatte es drei Jahre Nerven aufreibender Verhandlungen mit unterschiedlichen Behörden gebraucht, bis man endlich mit den Arbeiten für das neue Pfarrheim loslegen konnte. Zugleich ist er jedoch auch der Stein, auf den die Gemeinde rein räumlich eine 'lebendige Kirche' wird aufbauen können, so die Hoffnung nicht nur von Stadtpfarrer Thomas Stummer, der zur Feierstunde im Pfarrgarten als Ehrengäste unter anderem Dekan Hans Braun, Bürgermeister Christian Staudter und seine Stellvertreterin Gabriele Bachhuber, seinen evangelischen Amtskollegen Roland Fritsch, Architekt Hans Siegmüller sowie zahlreiche Vertreter des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung begrüßen konnte.
Im Mittelpunkt der Kirchengemeinde stehe das Gotteshaus, doch sei die Liturgie alleine nicht das, was Kirche ausmacht, freute sich Stadtpfarrer Thomas Stummer, dass man bald auch über ein 'Heim' für die vielen Aktivitäten innerhalb der Gemeinde verfügen wird.

Abschließend wurde eine Schatulle mit sieben Gegenständen bestückt: einem Kreuz als Sinnbild Jesus Christus, dem wahren Grundstein seiner Kirche, einem Plan des Pfarrheims, einer Heimatzeitung, einigen Pfarrbriefen, Münzen und einer Urkunde zur Dokumentation der Ereignisse. Schließlich fügte man noch ein Bildnis des Heiligen Emmeram als Schutzpatron der Pfarrgemeinde bei, auf dass er sie begleite 'auf dem weg durch die Zeit'.

Text-Auszug aus der GZ v. M. Zurek, Fotos: V. Hollweck)